Fragen und Antworten

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  • Wie läuft eine kieferorthopädische Behandlung ab?
    1. Neuberatungstermin
    2. In einem unverbindlichen ersten Besuch möchten wir Ihren Wunsch und Ihr Anliegen kennenlernen und Sie bestmöglich beraten. Sollte zu diesem Zeitpunkt noch keine kieferorthopädische Behandlung angeraten sich, wird ein Termin zur Wiedervorstellung vereinbart

    3. Erstellung diagnostischer Unterlagen
    4. Eine kieferorthopädische Behandlung setzt eine intensive Analyse und klinische Untersuchung voraus. Zur Befunderhebung werden folgende Unterlagen erstellt:

      • Anfangsmodell
      • eine strahlenreduzierte digitale Röntgenübersichtsaufnahme der Zähne
      • ein strahlenreduziertes digitales Fernröntgenseitenbild
      • digitale Fotos von Gesicht und Profil
    5. Planbesprechung
    6. Nach Auswertung der diagnostischen Unterlagen wird Ihnen ein individuelles Behandlungskonzept mit eventuellen Therapiealternativen vorgestellt. Nach ausführlicher Besprechung der Behandlungsmethode, der Behandlungsgeräte, des zeitlichen Ablaufs und natürlich der voraussichtlichen Behandlungskosten wird der endgültige Behandlungsplan zur Genehmigung an Ihre Krankenkasse übermittelt. Nach Erhalt der Genehmigung und Zusage über die Höhe der Kostenübernahme werden die ersten Behandlungstermine vereinbart.

    7. Aktive Behandlung
    8. Abhängig von der geplanten Therapie erfolgt die aktive Behandlung mit herausnehmbaren oder/und festsitzenden Geräten. In regelmäßigen Kontrollen wird der geplante Behandlungsfortschritt kontrolliert.

      Die motivierte Mitarbeit der Patienten ist Grundlage für eine erfolgreiche Behandlung.

    9. Behandlungsende/Retention
    10. Zur Ergebnissicherung der kieferorthopädischen Behandlung ist es nach der aktiven Behandlung notwendig, den erreichten Idealzustand zu festigen. Dies kann mittels herausnehmbarer und/oder festsitzenden Haltegeräten geschehen, die von uns ebenfalls in regelmäßigen Abständen kontrolliert werden.

  • Bezahlt die gesetzliche Krankenkasse die Behandlung von Kindern?

    Die Kieferorthopädischen Indikationsgruppen (KIG) sind das befundbezogene Einteilungsschema zur Einstufung der Behandlungsbedürftigkeit. Diese Vermessung wird durch den Kieferorthopäden zu Beginn der Behandlung durchgeführt. Anhand der Einstufung des Befundes in diese Gruppen kann der Arzt feststellen, ob der Versicherte Anspruch auf Leistung bei seiner gesetzlichen Krankenkasse hat. Die Einstufung erfolgt in fünf Behandlungsgraden, wobei die gesetzlichen Krankenkassen die Leistungen für Behandlungen der Schweregrade 3 bis 5 übernehmen. Die Kosten für die Grade 1 und 2 werden von den Kassen nicht übernommen und müssen privat getragen werden. Bei Übernahme der Behandlungskosten durch die Krankenkasse muss zunächst ein Eigenanteil von 20% (beim zweiten Kind 10%) übernommen werden. Dieser Eigenanteil wird Ihnen nach erfolgreichem Abschluss zurückerstattet. Auch hier lohnt es sich oft, für gesetzlich versicherten Kinder vor dem 1. Besuch eine Zusatzversicherung abzuschließen, dies ist nach Beginn einer Behandlung nicht mehr möglich. (Auf der Seite www.hanswaizmanntabelle.de/kinder finden Sie eine Auflistung der Zahnzusatzversicherungen)

  • Bezahlt die gesetzliche Krankenkasse eine Erwachsenenbehandlung?

    Bei Erwachsenen findet nur bei schweren Kieferanomalien in Verbindung mit kieferchirurgischer Behandlung eine Kostenübernahme statt. Eine Zahnzusatzversicherung kann im Vorfeld abgeschlossen werden, jedoch darf vor der Behandlung noch keine Zahnfehlstellung diagnostiziert worden sein. (Auf der Seite www.waizmanntabelle.de finden Sie eine Auflistung der Zahnzusatzversicherungen). Sollte sich die gesetzliche Krankenversicherung nicht an den Kosten beteiligen, bieten wir die Möglichkeit der Ratenzahlung an. Eventuell kann ein Teil der Kosten steuerlich geltend gemacht werden.

  • Bezahlt die private Krankenkasse die Behandlung von Kindern?

    Abhängig von Ihrem jeweiligen Tarif wird von den privaten Krankenversicherungen der größte Teil der Kosten übernommen. Wir erstellen Ihnen vor Beginn der Behandlung eine genaue Übersicht (Heil- und Kostenplan) der voraussichtlichen Kosten. Diesen reichen Sie vor der Behandlung bei Ihrer Kasse ein und erfahren im Vorfeld genau, welche Kosten von den Kassen übernommen werden.

  • Bezahlt die private Krankenkasse eine Erwachsenenbehandlung?

    Grundsätzlich gilt, dass bei Vertragsabschluss nur das unbekannte Risiko ohne Risikozuschläge abgedeckt ist. Abhängig von dem, mit Ihrer Krankenversicherung abgeschlossenen Tarif wir Ihnen ein bestimmter Prozentsatz erstattet. Deshalb sollte vor Vertragsabschluss kein Behandlungsbedarf festgestellt sein.

    Es empfiehlt sich Ihren Versicherungsvertrag zu überprüfen und ggf. zu ergänzen/anzupassen.

  • Lohnt sich das Abschließen einer privaten Zusatzversicherung?

    Bei Abschluss einer privaten Zusatzversicherung sollten Sie unbedingt darauf achten, dass Kieferorthopädie zu 100% mitversichert ist. Zu diesem Zeitpunkt sollte aber noch keine kieferorthopädische Behandlungsnotwendigkeit diagnostiziert worden sein. Nach Abschluss der Versicherung besteht in der Regel eine Wartezeit von ca. 8 Monaten bis zur Kostenübernahme.

  • Welche Möglichkeiten der Finanzierung gibt es bei Invisalign?

    Es gibt individuelle Angebote und Lösungen.

    Die gesetzliche Krankenversicherung übernimmt die Kosten für eine ausreichende, zweckmäßige und wirtschaftliche medizinische Basisversorgung

    Wir planen für Sie und für Ihre Kinder eine auf Ihre individuellen Bedürfnisse abgestimmte Behandlung nach dem neuesten wissenschaftlichen Standard mit den innovativsten Techniken.

    Wir möchten Ihnen den Weg zum bestmöglichen Ergebnis erleichtern und entwickeln für Sie faire und transparente Angebote und Lösungen zur leichteren Finanzierung einer höherwertigen Individualbehandlung.

    Als besondere Serviceleistung unterstützen wir Sie auch gerne bei der Klärung von Fragen zur Kostenübernahme oder Einschränkungen durch Ihre Krankenkasse.

  • Ich bekomme wunde Stellen. Was ist zu tun?

    Sollte sich die Mundschleimhaut durch Scheuerstellen der festen Spange entzünden, bitte folgendermaßen vorgehen:

    Abdecken der scheuernden Stellen der festen Zahnspange mit Wachs, zur Not ist dies auch mit einem zuckerfreien Kaugummi möglich. Mundspülungen mit Kamillosanlösung oder Salbeitee.

    Falls Sie dennoch einen Termin in unserer Praxis benötigen, um eventuell aufgetretene Beschwerden abzustellen, vereinbaren Sie bitte telefonisch einen SOS-Termin.
  • Muss ich mit einer Reizung der Mund- und Wangenschleimhaut rechnen?

    Eine Reizung der Mund- und Wangenschleimhaut tritt häufig in den ersten Tagen auf, da die Schleimhaut sehr sensibel ist. Störende Stellen können Sie selbst mit dem von uns erhaltenen Schutzwachs abdecken. Sollte sich an der Apparatur etwas gelöst haben, dann suchen Sie bitte unsere Praxis nach telefonischer Absprache zeitnah auf, damit wir es reparieren können.

  • Wann soll man mit einer kieferorthopädischen Behandlung von Kindern beginnen?

    Bei gravierenden Zahn- oder Kieferfehlstellungen und Empfehlungen vom Haus-, Schulzahnarzt ist eine kieferorthopädische Abklärung sinnvoll.

    Ein „normaler“ Behandlungsbeginn sollte zwischen dem 9. – 12.ten Lebensjahr erfolgen.

  • Was ist bei erhöhtem Speichelfluss zu tun?

    Gleiches wie bei Sprachbeeinträchtigungen gilt für einen erhöhten Speichelfluss. Da der Mund die neue Zahnspange als ungewohnt empfindet, steigt der Speichelfluss. Die Normalisierung des Speichelflusses erfolgt nach einer Eingewöhnungsphase von allein. Auch hier ist wichtig, dass gerade die herausnehmbaren Spangen auch weiterhin getragen werden, damit sich die Mundhöhle schnellstmöglich an die neue Apparatur gewöhnen kann.

  • Was muss ich bei einer Sprachbeeinträchtigung tun?

    Zu einer Sprachbeeinträchtigung kann es insbesondere bei herausnehmbaren Spangen als auch bei den innenliegenden Brackets und Schienensystemen kommen. Diese gibt sich nach einer Eingewöhnungsphase von alleine. Dabei ist es wichtig, dass gerade die herausnehmbaren Spangen auch weiterhin getragen werden, damit sich die Mundhöhle schnellstmöglich an die neue Apparatur gewöhnen kann.

  • Was muss ich tun, falls das Bracket sich gelöst hat?

    Kein Grund zur Aufregung. Sollten Sie innerhalb von ca. 7 Tagen ohnehin einen Kontrolltermin haben, belassen Sie alles so, wie es ist. Wenn etwas reibt oder sticht, dann entfernen Sie die Gummiligatur und das Bracket, so wie wir es Ihnen gezeigt haben. Ansonsten vereinbaren Sie einen zeitnahen Termin.

  • Was muss ich tun, falls der Draht/Bogen sich gelöst hat?

    Ist der Draht aus dem Ring (Band) herausgerutscht, so versuchen Sie, den Draht mit einer Pinzette in die runde Öffnung des Bandes einzusetzen. Sollte das nicht gelingen, können Sie das Drahtende hinter dem letzten Bracket mit einer stabilen Nagelschere kürzen. Sofern Sie danach eine unangenehme Reibung verspüren, decken Sie die entsprechende Stelle vorübergehend mit Wachs ab. Vereinbaren Sie einen SOS-Termin zum Umbiegen des Drahtes bzw. zum Einsetzen eines neuen Drahtes.

  • Was muss ich tun, falls der Retainer sich gelöst hat oder locker ist?

    Um Zahnverschiebungen zu vermeiden, umgehend einen Termin zur Wiederbefestigung vereinbaren. In der Zwischenzeit, wenn möglich, den gelockerten Draht mit einem stumpfen Gegenstand an den Zahn drücken und die herausnehmbare Zahnspange/Retentionsschiene tragen.

  • Was muss ich tun, falls ich das Separiergummi verloren habe?

    Falls das blaue Separiergummi kurz vor dem nächsten Kontrolltermin (1-2 Tage) verloren gegangen ist, besteht kein Handlungsbedarf. Es hat seine Funktion erfüllt und Platz geschaffen. Ist das Gummi durch Zugwirkung (z. Bsp. durch den Einsatz von Zahnbürste oder klebrige Nahrungsmittel) verloren gegangen, sollte es wieder neu eingesetzt werden. Bitte dafür telefonisch einen SOS-Termin vereinbaren.

  • Was muss ich tun, falls ich die Zahnspange verloren habe?

    Bitte einen SOS-Termin vereinbaren, um eine neue Zahnspange in unserem Praxislabor herstellen zu lassen.

  • Was muss ich tun, falls sich ein Befestigungsgummiring gelöst hat?

    Falls sich ein Befestigungsgummi gelöst hat, ist das nicht weiter problematisch und kann beim nächsten Termin behoben werden.

  • Was muss ich tun, wenn die Zahnspange drückt
    • Ein gewisser Druck der Zahnspange an den Zähnen, besonders nach dem Drehen, ist normal.
    • Sollte die Zahnspange am Zahnfleisch, an einzelnen Stellen im Mundbereich oder an den Zähnen drücken, vereinbaren Sie bitte einen SOS Termin in der Praxis. Bis dahin sollte die Zahnspange nicht getragen werden und eventuelle Schrauben nicht gedreht werden.
    • Sollten sich wunde Stellen gebildet haben, kann zur Linderung mit Kamillosanlösung oder Salbeitee gespült werden.
    • Falls dies im Urlaub passiert: Spange bis zur Rückkehr nicht mehr tragen und drehen. Bei Rückkehr einen SOS -Termin ausmache
  • Was muss ich tun, wenn die Zahnspange gebrochen ist?

    Hier wird eine Reparatur in unserem Praxislabor notwendig. Bitte einen SOS-Termin vereinbaren. Bis dahin die defekte Spange nicht mehr tragen und drehen.

  • Was muss ich tun, wenn die Zahnspange nicht richtig passt?
    • Als erste Hilfsmaßnahme bitte die Schraube entgegen der Pfeilrichtung 1 - 3 mal zurückdrehen. Dann wieder wie gewohnt tragen und drehen. Falls das nicht hilft: SOS-Termin vereinbaren
    • Oft passt die Zahnspange auch wegen Milchzahnwechsels nicht mehr. Dann bitte gleich einen SOS-Termin vereinbaren.
    • Falls dies im Urlaub passiert: Spange bis zur Rückkehr nicht mehr tragen und drehen. Bei Rückkehr einen SOS-Termin ausmachen.
  • Wie gehe ich mit Kaubeschwerden und Empfindlichkeit der Zähne um?

    Kaubeschwerden und Empfindlichkeit der Zähne entstehen in der Regel in den ersten 3-4 Tagen nach Einsetzen der Zahnspange. Dies liegt daran, dass gezielte therapeutische Kräfte benötigt werden, damit eine Zahnbewegung überhaupt stattfinden kann.

    Durch weiche, wenig kauintensive Nahrung kann schon eine deutliche Linderung erzielt werden.